Terrassen- und Balkonbeläge

Beläge für Terrassen, Balkone, Plattformen, Stege usw. aus Holz und Holzwerkstoffen sind derzeit weder auf europäischer noch auf nationaler Ebene geregelt (Ausnahme: Gerüstbeläge, z. B. DIN 4420). Dennoch bestehen eine Reihe von Anforderungen bzw. Erwartungen an bestimmte Produkteigenschaften, die nach Normverfahren geprüft werden können:

  • Biologische Dauerhaftigkeit gegen holzzerstörende Pilze
  • Resistenz gegen Schimmelpilze, Bläuepilze oder Algen
  • Tragfähigkeit bei statischen und dynamischen Lasten
  • Rutschfestigkeit
  • Widerstandfähigkeit gegen Abrieb, Oberflächenhärte
  • Haltefestigkeit von Verbindungsmitteln
  • Form- und Dimensionsstabilität bei wechselnder Feuchte

Die Einbausituation von Terrassen- und Balkonbelägen entspricht der Gebrauchsklasse (GK) 3.2 nach DIN 68800-1. Normative Anforderungen an die biologische Dauerhaftigkeit gegen holzzerstörende Organismen ergeben sich für tragende Holzbauteile im Außenbereich aus DIN 68800, Teile 1 bis 3. Für nichttragende Bauteile haben diese empfehlenden Charakter. Gemäß den "Fachregeln des Zimmererhandwerks 02 Balkone und Terrassen" von 2007 wird als Belag die oberste horizontale Nutzebene bei Balkonen und Terrassen bezeichnet. Im Sinne dieser Fachregel gelten Beläge ab einer Höhe von 60 cm über Geländeoberkante als tragend;  Belagsroste sind nichttragend.

Prüfung von Terrassendecks

Wolfram Scheiding

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